Gemeinde sein in Zeiten von Corona


Nun sollen wir also am besten zuhause bleiben, zur Sicherheit anderer und unserer eigenen. Noch nie war es so einfach, Leben zu retten!

Und was wir alles tun können: Restez à la Maison

Radio hören, singen, (Bibel) lesen, arbeiten, Filme schauen, Spiele spielen, malen, nachdenken, Musik hören, kochen, schlafen, musizieren, telefonieren, Gymnastik machen, aus dem Fenster schauen, Gedichte schreiben, im Wohnzimmer tanzen, … und natürlich BETEN!

Mit dem regelmässigen Geläut unserer Kirche in Montreux um 12 Uhr und 18 Uhr rufen wir jeweils zum Gebet auf.  Je nachdem, wo Sie wohnen, könnten Sie jedes Glockengeläut zum Anlass nehmen innezuhalten, aneinander zu denken und im Gebet miteinander verbunden zu sein. Hier ein Vorschlag:

 

Wir beten

Für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind.

Für alle, die Angst vor einer Infektion haben.

Für alle, die sich nicht frei bewegen können.

Für die ÄrztInnen und PflegerInnen, die sich um die Kranken kümmern.

Für alle, die ihren Dienst an den Nächsten leisten.

Für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmittel suchen,

dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke.

Viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,

als Helfer in allen Nöten.

Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,

und stärke in uns den Glauben,

dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen

Scheuen Sie sich nicht anzurufen, wenn Sie Sorgen, ein Anliegen oder etwas Zuspruch nötig haben.

Wir wünschen Ihnen und Euch allen in dieser besonderen und schwierigen Zeit gute Gesundheit, Kraft, Ausdauer und Gottes Segen.

Ihre Pfarrerin Regine Becker und Ihr Pfarrer Beat Hofmann


Ein französischsprachiges Angebot, das besonders gut für Familien und Kinder geeignet ist:

En ces temps où il n’est plus possible de célébrer ni culte, ni autre célébration. En ces temps où il n’y a plus d’activités d’Eveil, d’Enfance, de Catéchisme, de Formation d’adultes et de Rencontre d’aînés, nous vous proposons ainsi qu’à vos paroissiens et paroissiennes, un calendrier spirituel !

Ce calendrier est destiné aux familles qui suivent d’habitude les activités d’Eveil et d’Enfance, aux personnes qui suivent les cultes et activités, à toute personne qui en a l’envie.

Pour y accéder, rien de plus simple, cliquez sur

Calendrier spirituel non seulement pour familles


Kerzen vor dem Fenster am Donnerstagabend: Ökumenische Aktion als Zeichen der Hoffnung

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Um ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit zu setzen, rufen nun die Schweizer Bischofskonferenz SBK und die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS in einer gemeinsamen Botschaft alle Menschen auf, jeweils donnerstags um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden, sie sichtbar vor dem Fenster zu platzieren und zu beten, z.B. ein Vaterunser: für die am Virus Erkrankten, für die im Gesundheitswesen Arbeitenden und für alle Menschen, die angesichts der aktuellen Lage zu vereinsamen drohen. «Für sie alle bitten wir um Gottes Beistand und drücken so unsere Verbundenheit mit ihnen aus», so Bischof Gmür. Ein Lichtermeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen. Die Aktion dauert bis Gründonnerstag.

«Kirche ist mehr als ein Haus – sie ist ein Auftrag, für einander zu sorgen, in der Bedrohung jetzt erst recht», sagt Gottfried Locher, Präsident der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz.

Die Sorge um die Menschen geht weiter: Am Gründonnerstag werden zum Abendgebet um 20 Uhr alle Glocken beider Kirchen läuten, ebenso am Ostersonntag.


„Quarantaine“- Magazin „Cloîtrés!“

Eingeschränkt oder gar „eingeschlossen“  durch das Zuhausebleiben, wie die grosse Mehrheit der Bevölkerung, stellt Ihnen die Redaktion von Réformés.ch   das „Quarantaine“- Magazin „Cloîtrés!“ = „Die (in ein Kloster) Eingesperrten“ vor: Mit Andachten, Hintergrundberichten aus der Redation und persönlichen Berichten in Video-Form. Es lohnt sich, hineinzuschauen 😉

Cloîtrés!

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